Monotasking in anderen Worten
Posted on 21. Jun, 2010 by Sebastian Keil in Leben mit Arbeit
Manchmal kommen verschiedene Gedanken zusammen und ergeben einen Satz, den man sich aufschreiben möchte, zumindest geht es mir oft so.
Man kennt vielleicht die Eltern, die von der Arbeit nach Hause kommen und für die Zeit bis die Kinder ins Bett gehen sich 100% auf diese eine Aufgabe konzentrieren: Die Bespaßung der Kinder. Anrufe gehen auf die Mailbox, Emails werden nicht gecheckt und getwittert auch nicht.
Genau dieselbe Aufmerksamkeit verdienen auch die Kunden, in aller Konsequenz.
-> Das bedeutet dann auch, dass man mal für Kollegen unerreichbar ist, mal nicht auf Emails reagiert bis die Präsentation fertig durchdacht ist, der Text zu Ende geschrieben ist.
Wohlgemerkt geht es mir nicht darum anzunehmen, dass man 10 Stunden durchgehend konzentriert ist, das kann kaum jemand. Aber wenn man einen größeren Punkt auf der To-do-Liste angeht, ist es sinnvoll, sich auch komplett darauf einzulassen. Keine sonderlich neue Erkenntnis, aber das praktische Beispiel des engagierten Elternteils hilft vielleicht, dies besser in die Tat umzusetzen.
Time & Attention – 1,5 gut investierte Stunden mit Merlin Mann
Posted on 06. Jun, 2010 by Sebastian Keil in Leben mit Arbeit
Kurioser Weise fanden sich in meinem “tocheck”-Ordner drei unterschiedliche Links zu demselben Vortrag, den Merlin Mann an der Rutgers Universität gehalten hat, unter anderem von Johannes Kleske.
Wer Merlin Mann noch nicht kennt, sollte ihn und seine Webseite 43folders kennenlernen. Er beschäftigt sich mit Produktivität und dem Thema Inbox Zero, dem Heilmittel für die Emailkrankheit. Der unten eingebundene Vortrag befasst sich unter anderem mit dem Thema Email. Dabei sind viele Punkte nicht neu: Am besten keine Benachrichtigung, am allerbesten nicht automatisch checken lassen, Hinterfragen, ob Email der richtige Weg ist, Fragen an Kollegen sammeln etc.
Doch genau dieses wiederholte Hören einiger seiner Punkte vermittelt die Größenordnung des Themas, seine Wichtigkeit sozusagen. Meine Schlussfolgerung ist daher nicht nur, dass jeder Wissensarbeiter sich dieses Video in Ruhe und gern während der Arbeitszeit anschauen sollte. Nein, man sollte dies einmal im Monat tun, so lange, bis die Kernpunkte ins Blut übergangen sind und man eine Veränderung im täglichen Miteinanderarbeiten spürt.
Ankündigung
Posted on 01. Jun, 2010 by Sebastian Keil in Leben mit Arbeit
Ab sofort wird wieder mit vollständiger Mannschaft gearbeitet.
Erste Stimmen zum Film “Die 4. Revolution – Energy Autonomy”
Posted on 10. Mar, 2010 by Sebastian Keil in Leben mit Arbeit
Heute crossposte ich mal den Artikel vom Hauptblog. Dieser Film ist eine gute Sache, mehr Aktionen kommen noch.
Noch etwas mehr als eine Woche bis zum Kinostart von “Die 4. Revolution – Energy Autonomy”, hier schon mal ein paar Stimmen vorab.
Titel Thesen Temperamente (Link zum Beitrag in der ARD-Mediathek) sagt: “Endlich gibt es einen Dokumentarfilm, der nicht mit der Moralkeule arbeitet, sondern der zeigt, dass genug Energie da ist für jeden. Erreichbar. Bezahlbar. Sauber.”
Kino-Zeit.de vergibt 6 Sterne.
Das Berliner Magazin zitty sagt: “Warum all die Aufregung? Weil ‘Die 4. Revolution’ die positive Antwort auf Al Gores ‘Ein unbequeme Wahrheite’ ist. “Die Dokumentation verliert sich incht im Spezialwissen, sondern bleibt allgemein verständlich.”
Neon schreibt: “Carl-A. Fechner: Deutschlands Al Gore. Weil der Dokumentarfilmer nicht warten wollte, bis sein nächstes Filmprojekt mühsam durch alle Förderungsinstanzen gewandert war, griff er auf das Prinzip des Crowd Sourcing zurück.”
Mehr Info zum Film auf 4-revolution.de und energyautonomy.org.
(Dies ist der 2. Teil im Countdown zum Deutschlandstart, hier finden Sie Teil 1.)
Die 4. Revolution – Energy Autonomy: Premiere am 18.3.
Posted on 09. Mar, 2010 by Sebastian Keil in Leben mit Arbeit
Auf dem großen Blog steht der Hinweis auch schon: Kommenden Donnerstag ist Premiere des Dokumentarfilms “Die 4. Revolution – Energy Autonomy”.
Der Kino-Dokumentarfilm DIE 4. REVOLUTION – EnergyAutonomy beschreibt anhand seiner Protagonisten, prominenter Umweltaktivisten, Nobelpreisträger, innovativer Unternehmer und Politiker, dass der Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien innerhalb der nächsten 30 Jahre möglich ist. Er verdeutlicht, welche Chancen die Energierevolution für eine nachhaltige ökonomische Entwicklung und soziale und ökonomische Gerechtigkeit bietet.
Der Film soll zunächst in den deutschen Kinos laufen, begleitet von einer Eventkampagne rund um den Kinostart in vielen Städten Deutschlands.Seine Botschaft: Der Umstieg auf 100% Erneuerbare Energien ist jetzt möglich. Einzige Voraussetzung: Wir müssen diesen auch wollen!
Mehr Info zum Film auf 4-revolution.de und energyautonomy.org.
(Dies ist der 1. Teil im Countdown zum Deutschlandstart, hier finden Sie Teil 2.)
Vorbereitung, Nachbereitung – die kleinen Dinge
Posted on 21. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Leben mit Arbeit
Bevor es mit dem “System” richtig losgeht möchten ich kurz anreißen, dass für mich die Nachbereitung der erste Schritt der Vorbereitung ist. Ich bewahre unglaublich viel Papier auf, hefte tatsächlich insbesondere bei unseren Broschüren jede Menge Korrektursteps, Hinweise und natürlich die Quellenpapiere und Proofs akribisch ab und lege die Dateien streng sortiert auf dem Server ab. In den Tagen vor Weihnachten und “zwischen den Jahren” wird dann inne gehalten und mal geschaut, was brauchen wir noch, was haben wir im Trubel des Jahres noch nicht sortiert. Und der Kalender aktualisiert, auf Wiedersehen 2009:

Und aus irgendeinem Grund habe ich 2009 nicht sofort weggeworfen, sondern erstmal an den Rand gestellt. Man kann ja nie wissen…
(und ein kleiner Dank an Güss-Kalender, die von einen auf den anderen Tag liefern….)
Das System – Einführung
Posted on 02. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Leben mit Arbeit
Das Arbeiten in einer Agentur – was rede ich – das Leben in einer Agentur ist der Himmel, kreativer Himmel. Besonders dann, wenn man die Kreativen fragt.
Viele Außenstehende fragen sich allerdings oft, wie schaffen die das eigentlich? Und dann nebenbei auch noch so viel twittern, facebooken und bloggen. Das gehört doch nicht zum Job, oder doch? Und wie passt das in den Workflow? Wie sieht so ein Workflow überhaupt aus? Darum soll es in dieser Kategorie gehen.
Irgendwo habe ich vor kurzem gelesen, dass für viele “das System”, ihre Art ihre Arbeit zu managen, darin besteht, neue Systeme auszuprobieren, wieder ihre Projekte dorthin zu portieren, zu testen, und dann zum nächsten zu wechseln. Ich würde mal sagen, dass ich auch einige Zeit so verbracht habe, bis ich mein jetziges gefunden habe. Nun besteht die Hauptaufgabe darin, an den Stellschrauben zu drehen, immer dann, wenn es hoch her geht. Denn gerade wenn man viel zu tun hat stellt man fest, was funktioniert und was nicht. 3 Tage offline in einer Produktion? Wurde an alles gedacht oder herrscht zurück am Schreibtisch nur Chaos?
Zur Einstimmung empfehle ich das Blättern in der “Getting Things Done” Kategorie auf Imgriff.com.



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