mov.io: Neues Tool für Video in Verbindung mit Twitter
Posted on 14. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Werkzeug/ Spielzeug
Video vom Handy schnell an seine Follower verbreiten (broadcasten), da fallen einem schnell Namen wie Seesmic, qik, kyte und vielleicht auch twitvid ein. Neu in dieser Gruppe ist mov.io (.io ist die Domain-Kennung), ein Angebot der Hamburger Agentur Social Objects unter anderem um Oliver Wagner.
Gelauncht wurde das Tool Ende Oktober, das offizielle Approval von Apple für die iPhone-App erfolgte während der LeWeb in der vergangenen Woche. Ein kurzes Demo sieht so aus:
Was ist nun das besondere an mov.io, warum von den anderen Anbietern umsteigen?
Aus meiner Sicht zwei Dinge:
Zunächst mal muss ich mich bei mov.io nicht mit einem eigenen Konto anmelden, sondern mit meinen Twitter-Konto. Warum das wichtig ist? Ich muss meinen Social Graph nicht auch bei mov.io abbilden: warten bis meine Freunde sich auch dort registrieren und die dann wieder befreunden und mich dann mit ihnen austauschen wobei die Kommentare exklusiv bei mov.io bleiben. Mein Twitter Social Graph ist automatisch mein mov.io Social Graph.
Des Weiteren werden sämtliche Kommentare bei mov.io unter dem entsprechenden Film aggregiert und das beinhaltet eben auch Tweets. Man muss ich nicht, wie z.B. bei twitpic registrieren, sondern alles funktioniert über die Intergration mit Twitter, auch das Broadcasting neuer Videos.
Die iPhone-Applikation (Screenshots) ist denkbar einfach aufgebaut und funktioniert tadellos. In Zeiten, in denen kyte sich eher an Geschäftskunden wendet, qik das Live-Broadcasten nicht mehr unterstützt und Seesmic etwas untergeht ist es sicherlich spannend, einen Anbieter aus Deutschland zu testen.
mov.io-Mitgründer Oliver Wagner erklärt weitere Einzelheiten im Interview auf Kanal 14.


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