Gelbe Seiten in der Zukunft: Gowalla liefert die Daten

Posted on 22. Dec, 2009 by Sebastian Keil in strategisch relevant

Heute, wo laut Techcrunch Yelp ein Übernahmeangebot von 550 Mio$ ausschlug, scheint der richtige Zeitpunkt, eine ältere Überlegung noch mal auszusprechen. (hier noch ein paar Vermutungen warum der Deal nicht geklappt haben könnte)

Was ist eigentlich aus den Gelben Seiten geworden? Benutzt die noch jemand? Wundert sich noch jemand darüber, dass Dumrath & Fassnacht Werbung auf Bussen schaltet, so ziemlich die teuerste und am schlechtesten steuerbare Form der Werbung, die ich mir vorstellen kann.

Ich kann mich nicht an das letzte Mal erinnern, dass ich in den Gelben Seiten geblättert habe. Allerdings – die grundsätzliche Suche nach Unternehmen und Informationen über diese Unternehmen ist ja sehr sinnvoll. Sie müsste nur etwas den neuen Gegebenheiten angepasst werden. Mmh, wie kann ich mir das in der heutigen Zeit vorstellen? Mmh. Mmh.

Wie schafft man den Sprung von 1.0, Buchform und Call-Centern die versuchen, per Cold-Call Firmen Einträge zu verkaufen zu einem Modell, das der Sättigung an mobilen Browsern gerecht wird? Das moderne Technik nutzt? Wenn man die Expertise nicht hat, kauft man sie sich normalerweise. Wenn ich nach der puren Datenmenge an gelisteten Geschäften gehen würde, müsste ich mir wohl Qype anschauen, und wenn ich nach der Wachstumskurve ginge, vermutlich Foursquare, insbesondere durch die native mobile Umgebung. Da aber die Stärke der Gelben Seiten in der Adresse und Branchenzuordnung liegt, würde ich versuchen, Gowalla zu kaufen. Nach Branchen sortierte Unternehmen mit dazugehörigen GPS-Daten – beste Voraussetzungen für gute Suchergebnisse. Und gute Suchergebnisse, beste Voraussetzung für Monetarisierung.

(Mehr zu Gowalla gibt es übrigens auch hier im Blog.)

Firefox 3.5 ist der am meisten genutzte Browser weltweit | Quelle: StatCounter

Posted on 22. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Statistiken, Studien, Reports

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Vorbereitung, Nachbereitung – die kleinen Dinge

Posted on 21. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Leben mit Arbeit

Bevor es mit dem “System” richtig losgeht möchten ich kurz anreißen, dass für mich die Nachbereitung der erste Schritt der Vorbereitung ist. Ich bewahre unglaublich viel Papier auf, hefte tatsächlich insbesondere bei unseren Broschüren jede Menge Korrektursteps, Hinweise und natürlich die Quellenpapiere und Proofs akribisch ab und lege die Dateien streng sortiert auf dem Server ab. In den Tagen vor Weihnachten und “zwischen den Jahren” wird dann inne gehalten und mal geschaut, was brauchen wir noch, was haben wir im Trubel des Jahres noch nicht sortiert. Und der Kalender aktualisiert, auf Wiedersehen 2009:
2009

Willkommen 2010:
2010

Und aus irgendeinem Grund habe ich 2009 nicht sofort weggeworfen, sondern erstmal an den Rand gestellt. Man kann ja nie wissen…

(und ein kleiner Dank an Güss-Kalender, die von einen auf den anderen Tag liefern….)

Browser-Entscheidungen: Google Chrome vorne

Posted on 21. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Werkzeug/ Spielzeug

Ich weiß gar nicht wie lang ich Firefox genutzt habe. Ziemlich lang, drei Jahre bestimmt. Und mich dabei immer wohl gefühlt, auch mit Plug-ins etc. Mein Workflow war absolut rund, ich habe fast nur im Browser gearbeitet. Zuletzt allerdings ist er immer häufiger abgestürzt und vor allem immense Ressourcen geschluckt. Ich bin ja kein Admin und kann das nicht quantitativ belegen, aber mein Statistik-Tool zeigt an, dass insbesondere CPU-Usage immer hoch war.

Donnerstag vor einer Woche bin ich dann wieder auf Safari umgestiegen. Schlank und einfach und gefühlt auch deutlich schneller. Weniger Ressourcen geschluckt. Komisch waren eher kleine Bugs, wie zum Beispiel Fehler in der Darstellung bei neuen Tabs. Letzte Woche Donnerstag habe ich dann mal die neueste Beta-Version von Google Chrome installiert, nachdem ich die Developer Beta für kleine Projekte und vor allem Monopoly City genutzt hatte.

Um es kurz zu machen, ich bin immer noch “auf Chrome” und würde dies an dieser Stelle durchaus weiter empfehlen. Bisher habe ich noch nix zusätzlich installiert (fehlt bisher auch nicht, da alle Services über Lesezeichen gelöst sind) und es ist noch kein Tab abgestürzt. Zweimal ist das Flash-Plug-in eingefroren (witzigerweise bei YouTube-Links), aber ein Reload hat dies behoben.

Und von dem was ich so weiß, hat man sich sehr viel Gedanken gemacht, dass war ja auch schon bei der Comic-Ankündigung so. Und wird heute mit dem auch künstlerisch-wertvollen Features-Video wieder bewiesen:

(via @frischkopp und Feingut.com)

iPhone Apps: BatteryLife lite und Free Battery

Posted on 18. Dec, 2009 by Sebastian Keil in iPhone Apps

Kommunikation in der heutigen Zeit bedeutet auch mobile Kommunikation. Zurzeit nutzen wir bei WBN in der Mehrzahl iPhones und empfehlen unter Umständen auch unseren Kunden, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Dazu gehört aus meiner Sicht, dass man sich selbst ausführlich mit den Apps beschäftigt, ganz gleich in welchem Gebiet. Nun gibt es schon viele Blogs zu dem Thema, das iphoneblog oder das fscklog sind Seiten, die ich lese. Dennoch geht mir natürlich nichts über meine eigene Erfahrung. Heute:

Batterie.
Die Batterieanzeige des iPhones ist sehr limitiert. Man sieht den Balken der die Farbe verändert und erhält Meldungen bei 20, 15 und 10% Restladekapazität. Aber was bedeutet das? Hierzu habe ich zwei Programme ausprobiert.

BatteryLife lite

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Free Battery

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Ich bin kein Freund davon, Apps die kostenlos sind zu verreißen. Im besten Fall tun sie das, was sie sollen. Einige nur etwas besser als andere. Im Fall der beiden Batterie-Apps liefert mir BatteryLife einwandfrei den Ladestand der Batterie in Prozent. Mir persönlich hilft das allerdings nicht weiter, deshalb habe ich weiter gesucht und bin mit Free Battery ziemlich zufrieden. Neben der Prozentanzeige kann ich auch noch sehen, was das in Minuten bedeutet – genau diese Information fehlt mir, wenn ich z. B. auf einer Konferenz bin und weiß, dass ich erst in drei Stunden wieder Strom haben werde: Was für ein Telefonverhalten kann ich mir noch erlauben…

Mir scheinen die Minutenangaben manchmal etwas hoch angesetzt, aber Free Battery ist erstmal das Programm meiner Wahl.

mov.io: Neues Tool für Video in Verbindung mit Twitter

Posted on 14. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Werkzeug/ Spielzeug

Video vom Handy schnell an seine Follower verbreiten (broadcasten), da fallen einem schnell Namen wie Seesmic, qik, kyte und vielleicht auch twitvid ein. Neu in dieser Gruppe ist mov.io (.io ist die Domain-Kennung), ein Angebot der Hamburger Agentur Social Objects unter anderem um Oliver Wagner.

Gelauncht wurde das Tool Ende Oktober, das offizielle Approval von Apple für die iPhone-App erfolgte während der LeWeb in der vergangenen Woche. Ein kurzes Demo sieht so aus:

Was ist nun das besondere an mov.io, warum von den anderen Anbietern umsteigen?

Aus meiner Sicht zwei Dinge:
Zunächst mal muss ich mich bei mov.io nicht mit einem eigenen Konto anmelden, sondern mit meinen Twitter-Konto. Warum das wichtig ist? Ich muss meinen Social Graph nicht auch bei mov.io abbilden: warten bis meine Freunde sich auch dort registrieren und die dann wieder befreunden und mich dann mit ihnen austauschen wobei die Kommentare exklusiv bei mov.io bleiben. Mein Twitter Social Graph ist automatisch mein mov.io Social Graph.

Des Weiteren werden sämtliche Kommentare bei mov.io unter dem entsprechenden Film aggregiert und das beinhaltet eben auch Tweets. Man muss ich nicht, wie z.B. bei twitpic registrieren, sondern alles funktioniert über die Intergration mit Twitter, auch das Broadcasting neuer Videos.

Die iPhone-Applikation (Screenshots) ist denkbar einfach aufgebaut und funktioniert tadellos. In Zeiten, in denen kyte sich eher an Geschäftskunden wendet, qik das Live-Broadcasten nicht mehr unterstützt und Seesmic etwas untergeht ist es sicherlich spannend, einen Anbieter aus Deutschland zu testen.

mov.io-Mitgründer Oliver Wagner erklärt weitere Einzelheiten im Interview auf Kanal 14.

internet facts 2009-III | Quelle: AGOF

Posted on 10. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Statistiken, Studien, Reports

internet facts 2009-III: Online-Durchdringung nähert sich der 75-Prozent-Marke


Bald drei Viertel der Bevölkerung im Netz/ Drei von vier Onlinern seit mehr als drei Jahren im Netz/ Neuer Allzeit-Höchststand bei ausge­wiesenen Angeboten und Belegungseinheiten

Noch immer führen die Portale in der Reichweite ohne Konkurrenz. Da sollte man mal drüber nachdenken.

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Dell sagt: 6,5 Millionen Dollar Umsatz via Twitter | Quelle: Bloomberg

Posted on 10. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Statistiken, Studien, Reports

Dell Rings Up $6.5 Million in Sales Using Twitter (Update2)

By Connie Guglielmo

Dec. 8 (Bloomberg) — Dell Inc., relying on social- networking sites to drum up sales of personal computers, said its promotions on Twitter have helped generate more than $6.5 million in orders for PCs, accessories and software.

The number of users signing up to get Dell’s tweets has risen 23 percent in the past three months and now numbers 1.5 million, said Manish Mehta, vice president of Dell’s online unit. More than 100 employees send out the tweets — Twitter’s 140-character messages — over 35 different channels.

Dell, the third-largest maker of PCs, started using Twitter two years ago to reach new customers. The $6.5 million represents the total amount generated through direct customer interactions on Twitter over that time. While those sales are a fraction of Dell’s $61.1 billion in annual revenue last year, the company sees Twitter as one of its most significant ways of interacting with customers, Mehta said.

“It’s a very vibrant channel for us and it’s growing aggressively,” Mehta said in an interview. “It’s not just our reach and growth that has progressed, it’s that it’s happening globally.”

Dell reaches Twitter users in 12 countries, including the U.S., Brazil, Mexico, China and Japan. Brazil’s Twitter users spent $800,000 in the past eight months, Mehta said.

San Francisco-based Twitter Inc., which started in 2006, is the third most popular social-networking service in the U.S., according to Reston, Virginia-based ComScore Inc. Dell also relies on Facebook Inc., MySpace Inc. and YouTube Inc.

Dell, based in Round Rock, Texas, reaches 3.5 million people across the Web through social networks and its own community sites, including Direct2Dell.com and IdeaStorm, Mehta said.

Dell fell 48 cents to $12.81 in Nasdaq Stock Market trading at 4 p.m. New York time. The stock has climbed 25 percent this year.

The company ranks behind Hewlett-Packard Co. and Acer Inc. in worldwide sales of PCs.

To contact the reporter on this story: Connie Guglielmo in San Francisco at cguglielmo1@bloomberg.net

Last Updated: December 8, 2009 16:07 EST

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40% der deutschen Onliner in Social Networks | Quelle: EIAA

Posted on 10. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Statistiken, Studien, Reports

Die Hälfte der europäischen Onliner (89 Millionen) sind in Sozialen Netzwerken aktiv. Das geht aus dem Spotlight “Social Networking” der European Interactive Advertising Association (EIAA) hervor. Der deutsche Markt liegt unter diesem Schnitt: Hierzulande sind es nur 40 Prozent. Annähernd gleichauf liegt Deutschland bei den Heavy Usern, also Nutzern, die mehr als 16 Stunden pro Woche im Netz sind. Bei den Europäischen Netzwerkern liegt deren Anteil bei 38 Prozent, in der Bundesrepublik bei 35 Prozent.

via wuv.de

Auch die andere Zahl ist spannend: 35% mehr als 16 Stunden/Woche im Netz.

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Zahlenspiele: Ein Tag im Internet | Quelle: Onlineeducation.net

Posted on 10. Dec, 2009 by Sebastian Keil in Statistiken, Studien, Reports

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